Saft für mehr Energie

//Saft für mehr Energie

5 Saftrezepte für mehr Energie

Dein Körper braucht deutlich mehr als einfach nur eine gewisse Menge an Kalorien, um stetig genug Energie zur Verfügung stellen zu können. Vitamine, Mineralien und Enzyme spielen alle eine zentrale Rolle bei der Energieproduktion, und wenn es dem Körper an einem von ihnen mangelt, kann das einen schwerwiegenden Einfluss auf Dein Wohlbefinden haben.

Frisches Obst und Gemüse gehört zu den besten Nährstoffquellen die es gibt – sie sorgen dafür, dass Du jederzeit Dein Bestes geben kannst. Aber wie bringst Du genug von ihnen in deiner Ernährung unter? Hier kommt “Juicing – entsaften” ins Spiel!

Der spezielle Charakter frischer Obst- und Gemüsesäfte macht Juicing besonders effektiv, vor allem für Menschen die oft an Leistungseinbrüchen durch übermäßigen Zucker- oder Koffeinkonsum leiden.

Hier erfährst Du, warum selbstgemachter Saft eine so gute Energiequelle für Deinen Körper ist – ganz besonders im Vergleich zu Zucker oder Koffein. Danach erfährst Du fünf Saftrezepte, die Deinen Zellen zum Durchstarten verhelfen, Deine Konzentration verbessern und Dein allgemeines Wohlbefinden verbessern.

Hier ein interessantes Video über Juicing für reine Haut und viel Energie!

Zucker, Koffein oder frischer Saft – Welcher ist die beste Energiequelle?

Energie aus Zucker

Viele Leute starten mit stark gesüßten Frühstückscerealien oder Weißbrot (für Deinen Körper quasi dasselbe wie Zucker, vielleicht sogar schlimmer) in den Tag. Diese einfachen und unnatürlichen Kohlenhydrate werden äußerst schnell verdaut und befördern Unmengen an Zucker in Dein Blut, und das in nur ca. 15 Minuten.

Oft sieht man auf der Verpackung, wie die Hersteller herausposaunen, dass ihre Frühstücksflakes eine Energiequelle seien. Aber ist das wirklich die Art von Energie, die Du möchtest? Vielleicht spürst Du einen vorübergehenden Energieschub, oder sogar eine Art “high”, aber dieser Effekt vergeht schnell wieder.

Energie die der Körper aus Einfachzuckern (Monosaccharide) gewinnt befördert viel zu viel Glukose in Deinen Blutstrom, mehr als dieser verarbeiten kann. Diese kann sogar eine Bedrohung für Deinen Körper sein, er produziert dann Insulin, ein Hormon dass den überschüssigen Zucker aus Deiner Blutbahn entfernt und im Körper einlagert.

Insulin ist das Fettspeicherhormon. Es speichert einen Teil des überschüssigen Zuckers, den Du mit Deinem Brot oder Deinen Cerealien konsumiert hast, in der Form von Glycogen in der Leber. Wenn dieser Speicher voll ist, dann wird der Zucker zu Triglyceriden umgewandelt und als Körperfett eingelagert.

Wenn Insulin den Zucker in Deinem Blutstrom abbaut, dann schießt das Hormon manchmal übers Ziel hinaus und lässt zu wenig Zucker übrig. Damit ist schon ein paar Stunden nach einer konzentrierten Dosis Kohlenhydraten Deine Energie wieder weg, Du fühlst Dich müde, manchmal auch benommen, und meistens wieder hungrig was bin hin zu Heißhungerattacken führt.

Und der Gipfel: Dadurch, dass Dein Körper mithilfe des Insulins den Zucker als Fett im Körper eingelagert hat, konnte er nicht gleichzeitig auf Deine bereits vorhandenen Fettreserven zugreifen und sie verbrennen, um daraus Energie zu gewinnen.

Energie aus Koffein

Viele von uns starten mit einem Kaffee in den Tag – und wenn Du koffeinabhängig bist, wird dieser wohl tatsächlich dafür sorgen, dass Du dich erst mal besser fühlst. Es ist allerdings wichtig, zu bedenken, dass das einfach nur daran liegt, dass der Kaffee vorübergehend die Effekte des Koffeinentzuges verschwinden lässt; etwas, was viele Millionen Menschen weltweit jeden Morgen durchmachen. 

Untersuchungen zeigen, dass Leute, die Kaffee mit einer gesünderen Alternative ersetzen, ohne ihn leistungsfähiger sind als solche, die ihn regelmäßig brauchen, nur um wach zu werden.

Mittelfristig ist es außerdem so, dass die Effektivität des Kaffees nachlässt, und Du mehr und mehr brauchst um dieselbe anregende Wirkung zu erzielen. Für viele Kaffeetrinker ist diese anregende Wirkung schon lange verschwunden, und das was übrig bleibt, könnte man wohl treffender als Anspannung und Beklemmung beschreiben.

Kaffee kann Deinem Körper auch wichtige Mineralien wie Magnesium entziehen, Deinen Magen übersäuern und Magen-Darm-Beschwerden wie Blähungen, Krämpfe und schlechte Verdauung verursachen. Alle dieser verbreiteten Nebenwirkungen können einen ernsthaften negativen Effekt auf Dein Energieniveau haben.

Frischer Saft für mehr Kraft

Frische Säfte gehören zu den einfachsten und besten Methoden um Dein Energielevel zu steigern. Das ist so, weil die Nährstoffe, die in frisch gepressten Säften enthalten sind, vom Körper sehr leicht aufgenommen werden können, sie Deinen Zellen Energie zuführen und Deinem Körper alles geben was er braucht um sein Bestes geben zu können.

Obst- und Gemüsesäfte sind hochkonzentrierte Quellen für Elektrolyte wie Magnesium, Calcium, Kalium und Natrium, und damit wichtig für den Stoffwechsel, stabile Blutzuckerwerte, die Funktion Deines Gehirns und deiner Muskeln, und viele Zellprozesse die bei der Energieerzeugung mitspielen – kurz für Deinen ganzen Körper.

Spurenelemente wie Eisen, Mangan, Selen und Zink sind genauso wichtig um Deinem Körper auf ein gewisses Energieniveau zu verhelfen und dort auch zu bleiben, und verschiedene Arten von Obst- und Gemüsesaft zu trinken ist ein guter Weg, den Bedarf an diesen Elementen zu decken.

Provitamin A, Vitamin C und besonders B-Vitamine sind essentiell für ein ausgeglichenes geistiges und körperliches Energielevel. Wenn Du nicht genug davon konsumierst, dann leiden Dein Körper und Dein Gehirn, aber frischer Saft ist eine einfache Möglichkeit, mehr dieser natürlichen und bekömmlichen Stoffe zu Dir zu nehmen.

In den 5 Rezepten, die wir Dir gleich präsentieren, steckt auch ein ganzes Spektrum an Enzymen, Antioxidantien und anderen pflanzlichen Stoffen – gute Beispiele dafür, wie einfach es ist, die eigene Gesundheit mit selbstgemachten Säften zu verbessern.

Wenn Du Dich energiegeladen und voller Vitalität fühlen möchtest, dann bietet Juicing also einen konzentrierten und effektiven Weg, Deinem Körper die Nährstoffe zu geben die er braucht.

Juicing: Eine Anleitung

Bei den 5 folgenden Rezepten, genauso wie bei allen anderen Säften die Du daheim selber machst, gibt es ein paar Dinge, die Du beachten solltest:

  • Du solltest wenn möglich auf Zutaten aus biologischem Anbau zurückgreifen, ganz besonders bei Karotten, Sellerie, Gurken, Beeren und Grünzeug.
  • Wenn es keine Bio-Option gibt, dann wasche und schrubbe Dein Obst und Gemüse in warmem Wasser mit einem Schuss Apfelessig ab, um Wachse und Spritzmittel möglichst loszuwerden.
  • Es wird empfohlen, vor dem Juicing den Saft einer Zitrone und ein paar Eiswürfel in den Behälter Deines Entsafters zu geben. So wird Oxidation minimiert und die Nährstoffe in Deinem Saft bleiben länger erhalten.
  • Wenn Du Dein Gemüse gewaschen und klein geschnitten hast, dann schalte einfach Deinen Entsafter ein und lass das Gemüse durchlaufen. Am besten wechselst Du hierbei weiches und hartes Gemüse ab, zum Beispiel Karotten nach Tomaten, um möglichst wenig Hitze entstehen zu lassen und den größten Saftertrag aus Deinem Grünzeug zu bekommen.
  • Sobald Du fertig bist, rühre Deinen Saft noch einmal um und trink ihn gleich – das bringt den besten Geschmack und die meisten Gesundheitsvorteile. Der Zitronensaft in Deinem Getränk hilft Dir zwar, Zeit zu gewinnen, aber trotzdem trinkt man frische Säfte am besten immer gleich.

Und nun stürzen wir uns auf die Rezepte.

5 Saftrezepte für mehr Energie

Der Veg Power

Wann: Wann immer Du möchtest
Beste Situation:  Vor oder nach dem Sport
Schmeckt: leicht süß & stark

Karotten sind ein Gemüse mit hohem Vitamin-, Mineral- und Antioxidantiengehalt und eignen sich hervorragend zum Entsaften, während Sellerie besonders feuchtigkeitsspendend und alkalisierend wirkt und so den Zellen hilft, besser untereinander zu kommunizieren.

Rote Rüben sind ebenso reich an energieliefernden Mineralien und speziellen Pflanzeninhaltsstoffen die die Leber und das Blut reinigen. Eine optionale (aber empfehlenswerte) letzte Zutat ist Ingwer, denn seine ätherischen Öle geben diesem Saft einen spürbaren Energiekick.

Zutaten

  • 3 mittelgroße Karotten
  • 2 Stangen einer Sellerie
  • 1 große oder 2 kleine Rüben
  • Ein fingergroßes Stück Ingwer, wenn Du den scharfen, zitronigen Geschmack magst.

Zubereitung

  • Putze Dein Gemüse
  • Schneide es in fingergroße Stücke (die Rüben am besten noch etwas kleiner)
  • Die Zutaten entsaften, umrühren und gleich trinken

(für 2 Personen)

Gesundheitsfakt: Ingwer ist toll für das Verdauungssystem. Er hilft gegen Brechreiz, Reisekrankheit und Blähungen.

Der ReVITAlizer

Wann:  Am morgen oder Nachmittag
Beste Situation: Wenn Du gerade einen Energieschub brauchst
Schmeckt: Gehaltvoll und schaumig, etwas süß

Tomaten eignen sich wegen ihres hohen Lycopingehalts sehr gut zum Entsaften, und Gurke wirkt besonders hydrierend, energiespendend und ist überraschend gesund.

Die Äpfel bringen den süßen Geschmack und viele Antioxidantien, während Grünkohl eines der besten Blattgemüsesorten und ein Multivitamin Lieferant ist

Dieser Drink ist sehr nährstoffreich und eignet sich vor allem als Muntermacher nach einem langen Tag im Büro.

Zutaten

  • 2 große Tomaten
  • 1 große Gurke
  • 2 Äpfel
  • 2 Zweige Grünkohl

Zubereitung

  • Alle Zutaten gründlich waschen
  • Äpfel, Tomaten und Gurken in Stücke schneiden (vielleicht gar nicht notwendig, je nachdem welchen Juicer Du hast)
  • Alles durch den Entsafter laufen lassen, umrühren und gleich trinken

(für 2 Personen)

Gesundheitsfakt: Grünkohl, der sogennate „König des Grüns“, ist während der letzten Jahre, wegen seines hohen Gehalts an Antioxidantien und seiner cholesterinsenkenden Eigenschaften, immer beliebter geworden.

Ein „ungleiches Paar“

Wann:  Nachmittag und Abends
Beste Situation: Zu einer schönen Mahlzeit
Schmeckt: Süß, aber nicht zu stark

Wahrscheinlich denkst Du dass diese Zutaten nicht gut zusammenpassen, aber es stellt sich heraus, dass dieser Drink eine der angenehmen Überraschungen darstellt, die Juicing bereit hält – jedenfalls wenn man bereit ist, zu experimentieren.

Ananas ist eine hervorragende Quelle für Vitamin C und das Verdauungsenzym Bromelain, während Petersilie eine Zutat ist, die Deinen Körper reinigt, und Deinen Nieren und Deiner Leber viel Gutes tut.

Krautsaft ist gut für Dein Verdauungssystem, besonders um Magengeschwüren vorzubeugen. Die leckeren Äpfel und die Ananas überdecken den Geschmack der Petersilie, und Du solltest sie nicht allzu deutlich herausschmecken.

Zutaten

  • Die Hälfte einer kleinen Ananas
  • 1 Bund Petersilie
  • Ein halber Krautkopf
  • 2 Äpfel

Zubereitung

  • Reinige Deine Zutaten gründlich
  • Lass die Zutaten durch den Entsafter laufen
  • Umrühren und gleich trinken

(für 2 Personen)

Gesundheitsfakt: Neben Vitamin C und Bromelain enthält Ananas auch ein Mineral namens Mangan, das Deine Knochen stärkt!

Die süße Minze

Wann: Irgendwann nach dem Essen
Beste Situation: Um eine Mahlzeit hinunter zu spülen und bei der Verdauung zu helfen
Schmeckt: Süß und nach Minze

Papayas sind reich an Antioxidantien und enthalten außerdem ein Verdauungsenzym namens Papain. Dieses Enzym hilft Deinem Körper dabei, unverdaute Proteine zu verarbeiten, die ansonsten Dein Energielevel negativ beeinflussen könnten.

Erdbeeren schmecken als Saft einfach toll und sind reich an Vitamin C. Die Nährstoffe, die in ihnen enthalten sind, helfen Dir außerdem dabei, besser mit Belastung durch Oxidation umzugehen und verbessern die Produktion roter Blutzellen. Außerdem helfen die ätherischen Öle der Minze der Verdauung und runden das Getränk ab.

Zutaten

  • Die Hälfte einer großen Papaya
  • Einen Becher Erdbeeren
  • Eine handvoll frischer Minze, mitsamt der Stängel

Zubereitung

  • Wasch Deine Zutaten gründlich ab
  • Schneide die Papaya in Stücke und entferne die Stängel von den Erdbeeren
  • Lass die Zutaten durch den Entsafter laufen und trink das Getränk gleich

(für 2 Personen)

Gesundheitsfakt: Minze wird schon seit Jahrtausenden überall auf der Welt verwendet, um die Verdauung zu beruhigen. Allein ihr Aroma hilft dabei, die Produktion von Verdauungssäften und Enzymen anzuregen die dabei helfen, Nahrung richtig zu verdauen.

Der Nutro-Tang

Wann: Nachmittags
Beste Situation: Um an einem heißen Tag zu entspannen
Schmeckt: Süß

Kiwi gibt diesem Saft eine angenehme Note, und ist auch eine großartige Quelle für Vitamin C, während Himbeeren voll mit unterschiedlichen Pflanzenstoffen sind die Deine Gesundheit verbessern und Dir zu mehr Energie verhelfen.

Wassermelone hilft überraschend gut gegen zu hohen Blutdruck und verbessert gleichzeitig die Durchblutung, sie hilft Dir so beim Entspannen. Sie ist auch eine leckere Quelle für Lycopine, die Dein Herz schützen, und andere Wirkstoffe, die Entzündungen hemmen.

Das ist ein tolles Rezept für den Sommer, das Deinen Durst stillen und Deine Batterien wieder aufladen wird wenn Du müde bist. Probieren lohnt sich!

Zutaten

  • 2 Kiwis (Du musst sie nicht schälen, waschen reicht)
  • Ein Becher Himbeeren
  • So viel Wassermelone wie Du leicht trinken kannst

Zubereitung

  • Wasch Deine Zutaten (bürste das Äußere der Wassermelone ab)
  • Schneide die Wassermelone und Kiwis in etwa fingergroße Stücke
  • Gib alles in Deinen Entsafter
  • Gib Eis dazu und trink das Ganze kalt

​(für 2 Personen)

Gesundheitsfakt: Die Haut der Kiwi ist eine der wenigen pflanzlichen Quellen von Omega-3-Fettsäuren (die man in der Regel vor allem in Fisch findet). Der Körper braucht diese Fettsäuren, kann sie aber nicht selbst herstellen.

Fazit: Saft verhilft zu einem neuen Lebensgefühl

Hast Du schon probiert, ob Dir Saft mehr Energie gibt? Falls nicht, dann empfehle ich Dir zwei Wochen Saftdiät, also jeden Tag einen frischen Saft wie die, die ich hier aufgelistet habe.

Morgens, Mittags, am Nachmittag, wenn Du von der Arbeit nach Hause kommst, oder wann auch immer Du die Zeit dafür findest. Das wichtigste ist, den Saft zu einem Ritual zu machen. Viele Leute die einmal damit angefangen haben fühlen sich so viel gesünder und fitter, dass sie gar nicht daran denken, jemals wieder aufzuhören!

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2018-03-20T15:25:54+00:00